Schlagwort-Archiv: Fahrgäste

Gute Beispiele für Stadt-Umland-Bahnen

DSCN8969Am 22. Februar 2016 fand eine Infoveranstaltung der Industrie- und Handelskammer in der Erlanger Heinrich-Lades-Halle statt. Verkehrsexperte Prof. Dr. Hartmut Topp zeigte in seinem Vortrag mit beeindruckenden Bildern und Zahlen, wie Stadt-Umland-Bahnen funktionieren und welche positiven Effekte sie auf die Städte haben.

Wir haben doch die S-Bahn!

… wird von Straßenbahngegnern oft angeführt, um damit zu begründen, dass „wir“ eine StUB nach Nürnberg nicht brauchen. Nur: Auch die A73 führt nach Nürnberg. Und wir haben trotzdem die B4 mit einer Verkehrsbelastung vom 40.000 Kfz am Tag. Kommt irgendwer auf die Idee, diese Straße stillzulegen? Weiterlesen

Vernetzte Metropolregion oder Provinzposse?

Der Verkehrsclub Deutschland befürchtet, dass der Bürgerentscheid über die Stadt-Umland-Bahn zur Provinzposse verkommt. „Andere Städte würden sich die Finger nach einer solchen Chance lecken“, wundert sich Berthold Söder, Sprecher des VCD Kreisverbands. „Statt die Gelegenheit beim Schopf zu packen, wird aber selbst von seriösen Parteien mit platten Sprüchen und Fehlinformationen agiert.“ Weiterlesen

Die StUB behindert den Verkehr?

Flächenvergleich - Foto UPI Dieter TeufelDieses Argument wird gerne von den Gegnern gebracht. Dabei ist es gleich doppelt falsch:

  • Die Bahn behindert nicht, sie ist selbst – genauso wie Fußgänger und Radfahrer – Teil des Verkehrs. Die Gleichsetzung von Verkehr und Autoverkehr zeigt nur den fehlenden Blick über den Tellerrand (bzw. die Motorhaube).
  • Die Bahn kann viele Menschen transportieren und benötigt dafür relativ wenig Platz. Wenn es eng wird, geht es genau darum: Menschen – nicht etwa Autos – voranzubringen. Was passiert, wenn diese Menschen im PKW unterwegs wären, zeigt die Autoschlange hinten. Wo ist wohl das größere „Verkehrshindernis“?

Besançon – ein Beispiel für Erlangen?

Das ostfranzösische Besançon ist mit 115.000 Einwohnern bisher eine der kleinsten Kommunen, die sich für ein neues Bahnsystem entschieden haben. Die Hauptstadt des Départements Franche-Comté gilt als Zentrum für Mikrotechnologie und Präzisionsmechanik und beherbergt eine Universität mit 21.000 Studierenden.

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Busse sind keine Lösung

Die Alternative zum Auto ist die Straßenbahn. Nur Schienenverkehrsmittel werden aufgrund ihres Komforts und ihrer Wirkung im Stadtbild als Fortschritt wahrgenommen. Der Verband Deutscher Verkehrsunternehmen bestätigt  bundesweite Untersuchungen, die einen durchschnittlichen Fahrgastzuwachs in Höhe von 83% nach Umstellung von Bus auf Straßenbahn nachweisen. Dieser Zuwachs resultiert ganz überwiegend aus ehemaligen Autofahrern. Sie verzichten freiwillig auf die Nutzung ihres PKWs und entlasten damit das Straßennetz. Gleichzeitig entspannt sich die Parkraumsituation.

Quelle: Kasch, R./Vogts, G.: Schienenbonus: Es bleiben Fragen, in: Der Nahverkehr 3/2002, S. 39-43

Mobilität ändert sich

In der Altersklasse von 18 bis 35 haben Führerschein- und Autobesitz seit 2008 deutlich abgenommen. Dafür steigt der Anteil derjenigen, die eine Zeitkarte für den öffentlichen Nahverkehr (ÖPNV) in der Tasche haben. Junge Fachkräfte nennen eine leistungsfähige Infrastruktur als zentrales Entscheidungskriterium für die Wohnortwahl: nicht aufs Auto angewiesen sein, aber dennoch flexibel und rasch mobil zu sein. Das gleiche gilt für Arbeitgeber: Der Anschluss an ein öffentliches Nahverkehrsmittel wird zunehmend entscheidend für die Standortwahl.

Quelle: Innovationszentrum für Mobilität und gesellschaftlichen Wandel (Februar 2013)

 

Zukunftsfähiger Nahverkehr für Erlangen und die Region

Die Stadt-Umland-Bahn (StUB) ist die ideale Erweiterung des Nürnberger Straßenbahnnetzes nach Erlangen und ins Umland. Die Busse zwischen den beiden Städten sind bereits heute überfüllt und stehen im Stau der PKW. Pendler und Studierende benötigen dringend einen attraktiven und leistungsfähigen ÖPNV. Mit der StUB können der Wohnstandort Büchenbach und das wirtschaftlich starke Herzogenaurach angebunden werden.

Am 06. März 2016 findet in Erlangen ein Bürgerentscheid statt. Die Seiten der „Allianz pro StUB“ und des VGN bieten dazu aktuelle Informationen.

Druck

Wichtig: Wer für einen attraktiven und modernen Nahverkehr ist, muss am 6. März mit NEIN (zum Ausstieg aus der Planung) stimmen!

Der Verkehrsclub Deutschland und die Bürgerinitiative umweltverträgliche Mobilität im Schwabachtal unterstützen die Stadtbahn als künftiges Rückgrat des öffentlichen Nahverkehrs im Raum Erlangen. Weitere Informationen finden Sie in der Neuauflage unserer Stadtbahn Broschüre.