Schreckgespenst Kosten

Gegner der StUB verweisen am liebsten auf die hohen Kosten (Dabei werden allerdings gerne überhöhte und falsche Zahlen genannt). Die korrekten Werte hat der VGN übersichtlich zusammengestellt.

Zweifellos bedeutet die StUB eine Investition in beträchtlicher Höhe. Dazu muss aber auch der volkswirtschaftlichen Nutzen gesehen werden. Das Verhältnis von Nutzen zu Kosten liegt über 1,1, d.h. mit jedem investierten Euro wird eine gesamtgesellschaftliche „Rendite“ von 10% erzielt. Deshalb kann die StUB auch Eingang in die Förderprogramme des Bundes und des Landes Bayern finden.

Die Stadt Erlangen muss voraussichtlich einen Eigenanteil von 66,5 Mio. € tragen – und dieser Betrag ist ja nicht am Stück, sondern nach und nach zu erbringen. Der von der Stadt Erlangen zu tragende Teil der Gesamtkosten würde umgerechnet auf jeden Bürger etwa 6,35 € im Monat für zehn Jahre betragen.

Dieses Geld ist für einen attraktiven ÖPNV gut angelegt, denn: Ein starker Nahverkehr nutzt nicht „nur“ den Menschen, der Umwelt und dem Klima – er stärkt die Region auch wirtschaftlich, wie eine Studie der VAG nachweist.