Archiv für den Monat: November 2013

Busse sind keine Lösung

Die Alternative zum Auto ist die Straßenbahn. Nur Schienenverkehrsmittel werden aufgrund ihres Komforts und ihrer Wirkung im Stadtbild als Fortschritt wahrgenommen. Der Verband Deutscher Verkehrsunternehmen bestätigt  bundesweite Untersuchungen, die einen durchschnittlichen Fahrgastzuwachs in Höhe von 83% nach Umstellung von Bus auf Straßenbahn nachweisen. Dieser Zuwachs resultiert ganz überwiegend aus ehemaligen Autofahrern. Sie verzichten freiwillig auf die Nutzung ihres PKWs und entlasten damit das Straßennetz. Gleichzeitig entspannt sich die Parkraumsituation.

Quelle: Kasch, R./Vogts, G.: Schienenbonus: Es bleiben Fragen, in: Der Nahverkehr 3/2002, S. 39-43

Mobilität ändert sich

In der Altersklasse von 18 bis 35 haben Führerschein- und Autobesitz seit 2008 deutlich abgenommen. Dafür steigt der Anteil derjenigen, die eine Zeitkarte für den öffentlichen Nahverkehr (ÖPNV) in der Tasche haben. Junge Fachkräfte nennen eine leistungsfähige Infrastruktur als zentrales Entscheidungskriterium für die Wohnortwahl: nicht aufs Auto angewiesen sein, aber dennoch flexibel und rasch mobil zu sein. Das gleiche gilt für Arbeitgeber: Der Anschluss an ein öffentliches Nahverkehrsmittel wird zunehmend entscheidend für die Standortwahl.

Quelle: Innovationszentrum für Mobilität und gesellschaftlichen Wandel (Februar 2013)