StUB, StUB, Hurra!

Wir sind hoch erfreut und erleichtert über das eindeutige Ergebnis des Bürgerentscheids. Die Erlanger Wählerinnen und Wähler haben sich mit über 60% klar für die Stadt-Umland-Bahn ausgesprochen. Sie haben Weitsicht und Verantwortung bewiesen und sind nicht auf die Panikmache und bewusste Fehlinformation hereingefallen.

Die bisherigen Gegnerinnen und Gegner sollten anerkennen, dass mit Konzepten von Gestern die Probleme von Heute und Morgen nicht gelöst werden können. Stattdessen ist zu wünschen, dass auch sie sich konstruktiv in einen Planungsprozess einbringen, in dem ihre Befürchtungen und Vorschläge auch ernst genommen werden.

Nach diesem klaren Bekenntnis zum attraktiven Schienenverkehr können wir gemeinsam dazu beitragen, die Bahn zu einem Erfolgsmodell zu machen. Der Blick über den Tellerrand in andere Regionen lässt erwarten, dass mit dem L-Netz gerade einmal der Anfang gemacht wird. Weitere Strecken können – und müssen – folgen. Aber der Erste Schritt ist oft der Schwerste. Danke, Erlangen!

Verkehrskonzept der StUB-Gegner enthüllt!

DSCN7641Wie uns eben zugetragen wurde, sind die Stadtbahngegner den kursierenden Gerüchten, sie hätten keine konkrete Vorstellung von Nahverkehrslösungen für die Zukunft, entgegengetreten: In einer aufwändigen Reallife-Simulation wurde das Konzept der Stopp StUB-Fraktion gestern in Erlangen präsentiert: Diese Fotografie zeigt, wie man mit Busverkehr auf Dauer leben muss.

Zeigen Sie, dass Erlangen weiter denkt. Daher am 06. März:
NEIN zu Stau, NEIN zu Lärm und Gestank, NEIN zu vertanen Chancen
NEIN beim Entscheid!

Nicht alternativlos – aber klar besser!

Auf Seiten der StUB-Gegner ist inzwischen ein bemerkenswertes Zurückrudern erkennbar: Man sei ja gar nicht grundsätzlich gegen die Bahn, es sollte „nur“ geprüft werden, ob die Bahn tatsächlich das beste System für Erlangen sei. Damit soll offenbar der Eindruck geschaffen werden, dass die Entscheidung für die Bahn eine willkürliche und unüberlegte wäre. Weiterlesen

Elektrisch mobil – seit über 100 Jahren

Staatskanzlei Erfurt

Einfache Oberleitung vor historischer Fassade – kaum merklich!

Allee in Straßburg

Fahrdraht und Bäume müssen kein Widerspruch sein.

Die Elektromobilität von PKW und Bussen wird heute viel diskutiert – darüber wird oft vergessen, dass elektrische Bahnen bewährte und moderne Transportmittel sind. Oberleitungen sind in der Tat erforderlich – wenngleich moderne Straßenbahnen auch schon einzelne (z.B. städtebaulich sensible) Abschnitte im Akkubetrieb überbrücken können. Die Leitungen können aber sehr zurückhaltend gestaltet werden und sind z.B. mit den Fahrdrähten über einer DB Strecke überhaupt nicht zu vergleichen.

Man kann sich auch durchaus zu Recht Fragen, ob es wirklich sinnvoll ist, einen schweren Energiespeicher mit dem Fahrzeug herum zu fahren. Die Nürnberger Straßenbahn fährt übrigens zu 100 % mit Ökostrom.

Gute Beispiele für Stadt-Umland-Bahnen

DSCN8969Am 22. Februar 2016 fand eine Infoveranstaltung der Industrie- und Handelskammer in der Erlanger Heinrich-Lades-Halle statt. Verkehrsexperte Prof. Dr. Hartmut Topp zeigte in seinem Vortrag mit beeindruckenden Bildern und Zahlen, wie Stadt-Umland-Bahnen funktionieren und welche positiven Effekte sie auf die Städte haben.

Die moderne Tram – in den Arcaden

AB HEUTE steht die Ausstellung „Die moderne Tram in Europa“ der MVG in den Arcaden, gegenüber der Thalia-Buchhandlung im 1. Stock.

Die Ausstellung zeigt viele Beispiele gelungener Integration von Straßenbahnen in moderne Städte und die Effekte eines solchen Nahverkehrssystems.

Wir haben doch die S-Bahn!

… wird von Straßenbahngegnern oft angeführt, um damit zu begründen, dass „wir“ eine StUB nach Nürnberg nicht brauchen. Nur: Auch die A73 führt nach Nürnberg. Und wir haben trotzdem die B4 mit einer Verkehrsbelastung vom 40.000 Kfz am Tag. Kommt irgendwer auf die Idee, diese Straße stillzulegen? Weiterlesen